HeizOel24 - täglich Heizöl-News und Heizölpreise
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Ölpreis in der Eurozone nahe Rekordhoch!
Es sieht weiter nicht gut aus. Billigere Heizölpreise sind auch heute nicht in Sicht. Im Gegenteil: Verbraucher in Deutschland und Österreich müssen abermals mit neuen Jahreshochs rechnen. Über Nacht sind die Inlandsnotierungen für Heizöl um rund 0,6 Cent je Liter gestiegen. Der Euro konnte nicht weiter vom neuen Hilfspaket für Griechenland profitieren und der Ölpreis ist weiter gestiegen. Die Tonne Gasöl (Börsenwert für Heizöl und Diesel) wird inzwischen mit 1.018 Dollar gehandelt, nachdem eine gestrige Abwärtskorrektur an der 1.000-Dollar-Marke scheiterte. Es muss daher mehr und mehr davon ausgegangen werden, dass die Gasölpreise sich oberhalb der psychologisch wichtigen Marke etablieren. Auf Brent Crude Rohöl (Nordseeöl) übertragen liegt diese Marke bei 120 Dollar je Barrel. Für ein Barrel Rohöl sind aktuell 121,50 Dollar zu bezahlen. Damit ist Öl in Dollar gerechnet so teuer wie seit neun Monaten nicht mehr und in Euro gerechnet so teuer wie seit über dreieinhalb Jahren nicht mehr. Was in Dollar noch erträglich aussieht entwickelt sich in Euro gerechnet zu einem echten Problem. Ein Fass Nordseeöl kostet aktuell 91 Euro. Zum Rekordhoch aus dem Sommer 2008 fehlen noch rund zwei Euro und teurer als 93 Euro war ein Fass Nordseeöl noch nie. Heizöl, Benzin und Diesel schröpfen die Portemonnaies der Verbraucher. Die Gaspreise werden erfahrungsgemäß mit einer Verzögerung von ca. drei Monaten nachziehen.
Die aktuelle Misere für europäische Verbraucher hat tiefe Wurzeln. Ein Absturz der Ölpreise wie 2008 ist nicht planbar und müsste wohl wieder mit einer weltweiten Rezession als Auslöser einhergehen. Die Unternehmenszahlen an den Aktienmärkten sprechen derzeit (noch) dagegen. Mahnende Stimmen, die vor Konjunkturproblemen durch zu hohe Ölpreise warnen, mehren sich allerdings in den letzten Tagen. Ohnehin scheint das frischgebackene Hoch am Aktienmarkt auf gläsernen Füßen zu stehen. Der liquiditätsgetriebenen Börsenrallye vom Jahresauftakt könnte bald die Luft ausgehen. Wer mit Euphorie durch das neue Griechenland-Paket gerechnet hatte, wurde schon einmal enttäuscht. Bereits mit Verabschiedung des Sparpakets wurden die Stimmen der Zweifler wieder laut. Das Wort von der Konkursverschleppung machte die Runde. Zum Leidwesen der inländischen Ölverbraucher – und das sind wir eigentlich alle – profitierte auch der Euro kein Stück von den Rettungsplänen. Bei 1,33 US-Dollar war Schluss und die Gemeinschaftswährung dümpelt weiter vor sich hin. Aktuell ist ein Euro für 1,325 US-Dollar zu haben.
Selbst wenn es dem Aktienmarkt in naher Zukunft die Füße wegzeihen sollte, ist fraglich, ob dies auch den Ölpreis unter Druck setzt. Denn beim Öl steht der Preistreiber Iran bereits Gewehr bei Fuß und dreht besonders im nahen Europa kräftig mit an der Preisschraube. Das Säbelrasseln wurde gestern erneut lauter. Die Internationale Atomenergiebehörde reiste nach zweiwöchiger Inspektion mehr oder weniger ergebnislos ab und Israel droht in Bälde die Nerven zu verlieren. Sogar von einem iranischen Präventivschlag war gestern zu lesen. Aktueller Ruhepol sind ausgerechnet die USA. Die Erfahrungen aus dem Irak und Afghanistan drängen zur Diplomatie.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 121,50 $, Gasöl ca. 1.018 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 0,60 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,325 (nahezu unveränd.)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis leicht steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise steigend
alle Angaben ohne GewährHeizOel24-Tipp: Der Irankonflikt spitzt sich zu, der Euro kommt nicht vom Fleck. Auf Eurobasis gerechnet nähert sich der Ölpreis seinem Allzeithoch. Heizölkunden können mit einer gut geplanten Restmenge im Tank auf niedrigere Preise im Sommer spekulieren, brauchen aber einen sehr langen Atem. Autofahrer sollte die Wochenenden zum Tanken nutzen. Hier sind Benzin und Diesel meist etwas günstiger. www.heizoel24.de – 22.02.2012
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Heizölpreise weiter hoch - nur geringe Entlastung
Viel ändert sich am Dienstagmorgen nicht an den Heizölpreisen in Deutschland und Österreich. Zumindest geht es etwas bergab und nicht weiter nach oben. Der Euro erfährt leichte Rückendeckung durch die planmäßige Verabschiedung des 130-Mrd-Hilfspakets für Griechenland und der Ölpreis entwickelte sich in Abwesenheit der Amerikaner weitgehend konstant. In den USA war gestern Presidents Day und an den Börsen wurde wenn überhaupt nur eingeschränkt gehandelt.
Der heutige Handelstag an den Börsen dürfte so etwas wie eine Standortbestimmung bringen. Besonders der Deutsche Aktienindex DAX ist gestern noch einmal kräftig geklettert und markierte ein neues 6-Monats-Hoch. Knapp unter 7000 DAX-Punkten dürfte die Luft nun allmählich dünn werden. Gewinnmitnahmen wären keine Überraschung. Während unserer Nachtstunden produzierte bereits der japanische Aktienmarkt, der in den vergangenen Tagen ähnlich gut gelaufen ist, ein kleines Minus. Ob sich die Konsolidierungsstimmung vom Aktien- auf den Ölmarkt überträgt, bleibt abzuwarten. Solange keine neuen Störmeldungen aus dem Iran kommen ist es zumindest wahrscheinlich. Denn ähnlich wie bei den Aktienkursen war die jüngste Ölpreisrallye sehr stark liquiditätsgetrieben. Das reichlich verteilte Geld der Notenbanken suchte nach vielversprechenden Anlagemöglichkeiten. Da Ölinvestments gleichzeitig als Inflationsschutz für das Depot gelten, wähnten sich viele Großinvestoren beim Öl an der richtigen Adresse. Bisher wurde sie auch nicht enttäuscht.
„Gewinnmitnahmen“ heißt entsprechend das Zauberwort auf das Heizölkunden kurzfristig hoffen können, um günstiger an ihren Ölvorrat zu gelangen. Das Abwärtspotential, das die Inlandspreise (Raffinerie-, Groß- und Einzelhandelsmargen) offenbaren beträgt maximal 2 bis 3 Cent je Liter Heizöl. Die Chancen auf nachhaltig fallende Ölpreise stehen weiterhin sehr schlecht. Das Gewichtigste, was dieser Tage für einen Börsencrash spricht, ist das keiner damit rechnet.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 120,50 $, Gasöl ca. 1.008 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. - 0,20 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,327 (etwas fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis leicht steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise steigend
alle Angaben ohne GewährHeizOel24-Tipp: Nutzen Sie bereits alle Einsparmöglichkeiten? 10 Heizkosten-Tricks von einfach bis aufwändig und von kostenlos bis Langfristinvestition, die Heizölkunden kennen sollten. www.heizoel24.de – 21.02.2012
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Keine Chance auf günstigeres Heizöl - auch Benzin und Diesel sehr teuer!
Die Heizölpreise in Deutschland und Österreich bewegen sich zum Wochenstart kaum. Der Ölpreis kommt etwas fester aus dem Wochenende, der Euro ebenfalls. Unter dem Strich bleiben die Importpreise konstant. Die Ruhe befindet sich allerdings in einem sehr labilen Gleichgewicht und es ist nicht gesagt, dass dies so bleibt. Bis zum Abend gibt es viel Überraschungspotential. Wir reagiert der Ölmarkt auf den am Wochenende bekannt gewordenen Lieferstopp des Irans nach England und Frankreich? Wie verhalten sich Euro und Ölpreis nach der anstehenden Griechenlandentscheidung? Am Nachmittag wollen die Finanzminister der Euro-Staaten das nächste Hilfspaket für Griechenland auf dem Weg bringen. Ob es sofort die vollen 130 Mrd. Euro gibt, die für die zweite Tranche in Aussicht gestellt sind, ist ebenso offen, wie die Frage, ob das Geld am Ende reicht. Dass es nach dem Verschiebemarathon heute eine Entscheidung und frisches Geld für Griechenland geben wird ist dagegen relativ sicher.
Am Inlandsmarkt kühlt sich die Nachfrage stark ab. Zusätzlich zu den steigenden Außentemperaturen (in einigen Teilen Deutschlands werden im Wochenverlauf zweistellige Plusgrade erwartet) drückt der Karneval auf die Umsätze. Besonders entlang des Rheins interessieren sich heute die Wenigsten für Heizöl. Die Zahl der Neubestellungen dürfte hier gegen Null tendieren. Heizölhändler müssen damit rechnen, dass wenige Wochen nach der Überlastung durch die Kältewelle die große Flaute über die Auftragsbücher hereinbricht. Der Ölpreis ist aktuell sehr hoch und lähmt die Nachfrage, sobald es die Temperaturen zulassen. Schwindende Knappheitsprämien in den Inlandspreisen werden durch den fortlaufenden Ölpreisanstieg am Weltmarkt aufgezehrt. Der Gasölpreis (Börsenwert für Heizöl und Diesel) hat sich „heimlich“ über die 1000-Dollar-Marke geschlichen und kann sich seit Ende letzter Woche dort behaupten. Der Preis für ein Barrel Brent Crude Rohöl (Nordseeöl) ringt gleichzeitig mit der Marke von 120 Dollar je Barrel. Zwar fehlt es den Ölpreisen oberhalb dieser psychologischen Widerstandsmarken spürbar an Dynamik und von einem nachhaltigen Überschreiten kann noch nicht gesprochen werden, das Sprungbrett steht aber bereit. Kritische Meldungen aus dem Iran (z.B. ein Angriff Israels) oder weitere Kursanstiege am Aktienmarkt könnten den Ölpreis ganz schnell mit haussieren lassen.
In Euro gerechnet sind die Preise für Gasöl und Rohöl bereits fast so hoch, wie im unrühmlichen Rekordsommer 2008. 146 US-Dollar je Barrel Nordseeöl bzw. 1.315 Dollar je Tonne Gasöl hören sich zunächst deutlich teurer an. Legt man allerdings den damaligen Wechselkurs von 1,59 US-Dollar für einen Euro zugrunde, wird schnell klar, dass der eurobasierte Ölpreis bereits jetzt wieder am Rekordhoch kratzt. Es fehlen nur noch rund 8 %, denn aktuell hat ein Euro einen Gegenwert von 1,32 US-Dollar und notiert 17 % tiefer. Neben den hohen Heizölpreisen, die das 2008er Rekordhochteilweise schon übersprungen haben ist dies ganz deutlich bei Super Benzin und Diesel abzulesen. Wegen der sehr nahen Produktverwandtschaft zum Heizöl ist während der Kältewelle besonders der Dieselpreis stark gestiegen. An bundesdeutschen Tankstellen sind heute rund 1,55 Euro je Liter Diesel zu bezahlen. Benzin kostete ca. 1,65 Euro.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 120,50 $, Gasöl ca. 1.009 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. +/- 0,20 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,320 (etwas fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis leicht steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise steigend
alle Angaben ohne GewährHeizOel24-Tipp: Wer auf fallende Preise spekuliert braucht einen langen Atem! Die mildere Witterung trägt aktuell nicht zu einem Absinken der Heizölpreise bei. Die Kältewelle wird als Preistreiber nahtlos von der Situation am Weltmarkt abgelöst. Der Euro schafft es nicht, die Importpreise für Öl durch einen Kursanstieg zu entlasten. Neben Heizöl sind auch Benzin und Diesel extrem teuer geworden. www.heizoel24.de – 20.02.2012
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Teuerste Heizölwoche des Winters geht zu Ende - Wer spekuliert braucht langen Atem
Die Heizölpreise in Deutschland und Österreich stagnieren vor dem Wochenende auf dem erreichten Jahreshoch. Zwar konnte sich der Euro festigen und notiert nun wieder deutlich über der psychologisch wichtigen Marke von 1,30 US-Dollar, die Gasölpreise (Börsenwert für Heizöl und Diesel) stiegen allerdings in gleichem Maße mit, so dass die Importpreise unter dem Strich gleich bleiben. Besonders kräftig stiegen gestern die Rohölpreise für das europäische Nordseeöl (Brent Crude), das erstmals seit Juni vergangenen Jahres wieder über 120 Dollar je Barrel notiert. Leichtes US-Öl (WTI) ist im Preis ebenfalls gestiegen, bleibt aber im Bereich von 103 Dollar je Barrel stecken und kostet sogar etwas weniger als zu Jahresbeginn. Brent Crude Öl notiert über 6 % höher als Anfang Januar. Hier zeigt sich neuerlich die Nähe Europas zum Iran. Auch die zurückliegende Kältewelle spielt natürlich eine Rolle bei der Preisbildung.
Heizölkunden haben weiterhin keine realistische Chance beim Einkauf zu sparen. Öl bestellt aktuell nur der, der muss. Die Nachfrage im Inland ist nach dem recht abrupten Ende der Kältewelle spürbar zurückgegangen. Der Blick auf die Umsatzzahlen verdeutlicht allerdings: Unter Zugzwang stehen immer noch einige. Drei Grad plus mögen einem angesichts der zurückliegenden minus zwanzig Grad zwar frühlingshaft mild vorkommen, eine Möglichkeit, die Heizung abzuschalten bieten sie aber noch lange nicht. Wir befinden uns mitten in der Heizperiode.
In Sachen Markteinschätzung gehen wir weiter davon aus, dass eine Spekulation auf sinkende Heizölpreise bei weitem nicht aussichtslos ist. Wer sich dazu entschließt, benötigt aber einen langen Atem. Die aktuelle Börsensituation ist und bleibt unübersichtlich. Setzt der Aktienmarkt nach einer möglichen Griechenlandrettung – Montag soll es nun endlich eine Entscheidung zur Freigabe des Hilfspakets geben – zu einem Kurssprung an, der auch den Ölsektor mit nach oben zieht? Verpufft die Rettungsaktion ohne Wirkung, oder gibt es doch noch ein desaströses Ende? Dies käme Heizölkunden dann teuer zu stehen, wenn der Euro abstürzt und die Ölpreise hoch bleiben. Ein konstantes Wirtschafts- und Nachfragewachstum allein würde wohl einen weitgehend linearen Anstieg der Ölpreise nach sich ziehen, wie wir ihn in den letzten dreieihalb Jahren gesehen haben. Als Auslöser für einen Kurssprung beim Öl kommt nach wie vor ein Irankrieg in Frage.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 120,40 $, Gasöl ca. 1.008 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 0,20 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,315 (deutlich fester)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis leicht steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise steigend
alle Angaben ohne GewährHeizOel24-Tipp: Gewinnen Sie mit etwas Glück eine neue Öl-Brennwertheizung mit Solarthermie inklusive Installation. Auf oelheizung.info verlost IWO einen Gutschein für eine Ölheizung mit Solar im Wert von bis zu 12.500 Euro. www.heizoel24.de -17.02.2012
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Ölpreis rauf, Euro runter - keine gute Mischung für die Heizölpreise
Deutliche Kursabschläge beim Euro lassen die Inlandspreise für Heizöl weiter steigen. Verbraucher in Deutschland und Österreich müssen mit höheren Heizölpreisen in Größenordnung von 0,7 Cent je Liter rechnen. Am Morgen war ein Euro kurzzeitig für unter 1,30 US-Dollar zu haben. Gewinnmitnahmen und die nicht enden wollenden Verhandlungen zur Griechenlandrettung drücken auf die Gemeinschaftswährung.
Der Ölpreis selbst erlebte gestern ein auf und ab im Spannungsfeld widersprüchlicher Impulse. Über weite Strecken war der Handel am Ölmarkt von Konjunktursorgen geprägt. Es mehren sich die Anzeichen, dass die Börsenparty der ersten sechs Wochen des Jahres 2012 zu Ende zu gehen droht. Besonders der Aktienmarkt konnte mit Zuwächsen von rund 15 % beim DAX stark zulegen. Eine baldige Konsolidierung käme nicht überraschend. Am Mittag sorgte der Iran für sprunghaft steigende Ölnotierungen, nachdem ein dortiger Fernsehsender über einen Lieferstopp in die EU berichtete. Offizielle Dementis beider Seiten sorgten dann aber rasch für ein Abbröckeln der Preisspitze. Die DOE-Bestandszahlen am späten Nachmittag waren insgesamt neutral bis leicht bullish zu bewerten und sorgten kaum für Kursausschläge.
Im Einzelnen fielen die gestern gemeldeten Lagerbestandsveränderungen nach DOE-Version (Department of Energy) wie folgt aus:
- Rohöl: geringer Abbau (- 0,2 Mio Barrel)
- Destillate (Heizöl, Diesel): deutlicher Abbau (- 2,9 Mio Barrel)
- Benzin: geringer Aufbau (+ 0,4 Mio Barrel)
Die Gasölpreise (Börsenwert für Heizöl und Diesel) sind gestern im Zuge der Iran-Meldung über die 1.000-Dollar-Marke gesprungen. Auch die schwache Entwicklung der Gasölbestände in den USA trug nicht dazu bei, den Kurs unter die psychologische Schwelle zu drücken. Erst heute Morgen zeichnet sich eine Rückwärtsbewegung ab. Der Gasölpreis beträgt um 9:30 Uhr exakt 1.000 Dollar je Tonne.
Bei der Ölpreisbildung am Weltmarkt wird in den nächsten Tagen viel davon abhängen, ob die Aktienmärkte in eine Konsolidierungsphase mit sinkenden Kursen abgleiten oder ob die Rallye weitergeht und die Rohstoffpreise mit nach oben zieht. Genauso spannend zu beobachten wird es sein, wie sich das Euro/Dollar-Verhältnis entwickelt. Die Lösung der Griechenlandfrage tritt endgültig in die heiße Phase ein. Bis zum Rückzahlungstermin der vielzitierten Staatsanleihe im März bleibt nur noch gut ein Monat. Ohne frisches Geld fehlen Griechenland am 20. März 14 Mrd. Euro und es droht der Staatsbankrott. Weder zum Schuldenschnitt, noch zum EU-Hilfspaket gibt es bisher eine Einigung. Die Spannungen im Irankonflikt wirken bereits jetzt preissteigernd auf den Ölmarkt. Je nach Verlauf kann sich die Wirkung noch deutlich verstärken bzw. leicht abschwächen.
Im Inland kann man von einem normalen Geschäft sprechen. Die Zahl der Auftragseingänge beiden Heizölhändlern bewegt sich auf dem für die Jahreszeit üblichen Niveau.
Börsendaten:
Ein Barrel Rohöl (159 l) der Sorte Brent kostet in London aktuell rund 118,40 $, Gasöl ca. 1.000 $ / t
Aktuelle Heizölpreise in Deutschland und Österreich ca. + 0,70 € / 100 l gegenüber gestern.
Euro/US Dollar: ca. 1,300 (deutlich leichter)
4-Wochen-Prognose Rohöl: Ölpreis leicht steigend
4-Wochen-Prognose Heizöl: Heizölpreise steigend
alle Angaben ohne GewährHeizOel24-Tipp: Die Heizölpreise markieren heute erneut ein neues Jahreshoch. Der schwache Euro und die Spannungen im Iran ziehen die Börsenpreise nach oben. Im Inland wirkt die Kältewelle nach. Bessere Zeiten für Verbraucher sind lediglich in Bezug auf die Lieferfristen absehbar. Die Preisentwicklung ist sehr ungewiss. www.heizoel24.de -16.02.2012

